Archiv der Kategorie ‘Kreuzfahrt-Häfen‘

Neuer Rekord: 40 Kreuzfahrtschiffe 2012 in Rostock

Freitag, den 30. Dezember 2011

Im Jahr 2012 werden 40 Kreuzfahrtschiffe insgesamt 181 mal den Hafen in Rostock-Warnemünde ansteuern. Dies ist laut dem Geschäftsführer der Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock ein neuer Rekord. Im Jahr 2011 liefen immerhin schon 34 Schiffe insgesamt 158 mal den Hafen an. Rostock-Warnemünde ist damit beliebtestes Reiseziel für Kreuzfahrttouristen in Deutschland.

Celebrity Eclipse in Rostock

Montag, den 10. Mai 2010

Mit der Celebrity Eclipse wird am 10.Mai das bisher größte Kreuzfahrtschiff, das je in Rostock festgemacht hat, erwartet. Das aus Kopenhagen kommende und mit 2900 Reisenden voll besetzte Schiff ist 317 Meter lang. Es wurde erst in diesem Jahr in Dienst gestellt. Gegen Mitternacht wird die Celebrity Eclipse Rostock verlassen und Kurs auf Stockholm nehmen. Nach Worten eines Hafensprechers ist der Größenunterschied zu anderen Kreuzfahrtschiffen deutlich zu sehen. Weitere Anlauftermine des Kreuzfahrtriesen in Warnemünde sind in dieser Saison der 15. und 29. Juni sowie der 13. Juli.

Hongkong baut neues Kreuzfahrtterminal

Dienstag, den 24. November 2009

Als relativ neuer Stern am Kreuzfahrthimmel macht sich Hongkong einen Namen. Die Hafenstadt an der chinesischen Südküste empfing bereits im vergangenen Jahr 2008 rund 2,5 Millionen Passagiere. Die diesjährige Bilanz für den Zeitraum Januar bis Juni 2009 mit einer Quote von gut einer Million Kreuzfahrturlaubern setzt den Trend fort und stärkt somit die Stellung der Metropole als Ausgangs-, Transit- und Zielhafen.
Um dem wachsenden Interesse an Hongkong als Kreuzfahrtdestination gerecht zu werden, ist bis 2013 die Eröffnung eines neuen Terminals an der Start- und Landebahn des früheren Flughafengeländes Kai Tak im Victoria Hafen geplant. Das groß angelegte Bauprojekt ermöglicht nicht nur die parallele Abfertigung von zwei Kreuzfahrtschiffen zugleich. Außerdem entsteht neben dem 30.000 Quadratmeter messenden Passagier- und Gepäckabfertigungsbereich zusätzlich ein 50.000 Quadratmeter großes Gelände für 17 Hotels (6.800 Zimmer), Geschäfte und Restaurants. Eine begrünte Dachterrasse (22.000 qm²) ist öffentlich zugänglich.
Gegenwärtig dient das Ocean Terminal auf der Kowloon Halbinsel als Tor zur lebhaften City für die Kreuzfahrtpassagiere. Selbst Bestandteil des Harbour City Komplexes, laden die hiesigen 700 Einzelhandelsgeschäfte, 50 Gaststätten, drei Hotels und zwei Kinos innerhalb des dreistöckigen Terminalgebäudes zum Verweilden ein. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Hong Kong Museum of Art und das Hong Kong Space Museum.

Sportasse und alte Bekannte bei diesjährigen maritimen Events

Dienstag, den 10. März 2009

Segelfreunde dürfen sich schon jetzt auf die maritimen Großereignisse dieses Sommers in der Hansestadt Rostock freuen. Die 72. Warnemünder Woche als auch die 19. Hanse Sail versprechen wie üblich hochkarätigen Besuch. So kündigte das Büro Hanse Sail bereits für die Warnemünder Woche die Teilnahme von über 2.000 Seglern aus 30 Nationen an, die sich in 25 verschiedenen Bootsklassen bei Wettkämpfen messen werden.
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Zu den Highlights der siebentägigen Veranstaltung zählt neben den Segelwettbewerben auch die Weltmeisterschaft für Raceboards, bei der versierte Surfer ihr Können unter Beweis stellen. Stimmungsvoll geht es überdies beim Warnemünder Ümgang, beim Waschzuber-Rennen als auch auf den Beach-Partys am Warnemünder Strand zu.
Die Stars der Hanse Sail werden zweifellos auch in diesem Jahr die stattlichen internationalen Windjammer sein, allen voran die aus Russland stammende „Mir“ und die Viermastbark „Sedov“ sowie die polnische „Dar Mlodziezy“ und die norwegische „Sørlandet. Ihr Debüt bei der diesjährigen Hanse Sail gibt unter anderem die niederländische Brigg „Morgenstern“. In den Warnemünder Gefilden erfahrener sind hingegen die Repliken der mittelalterlichen Koggen wie die Kieler „Hansekogge“ und die Poeler Kogge „Wissemara“. Im Gedenken an das vor genau 750 Jahren begründete Wendische Quartier der späteren Hanse drehen die Koggen 2009 ihre Ehrenrunden. Auf alt trifft neu könnte man meinen, besieht man sich hingegen die 108 erwarteten Kreuzfahrtschiffe, welche in diesem Jahr in Warnemünde vor Anker gehen.

Neues Kreuzfahrtterminal in Hamburg

Mittwoch, den 7. Januar 2009

In diesen Tagen erfolgt der Baubeginn für ein zweites Kreuzfahrtterminal in Hamburg-Altona. Zunächst wird das Hafenbecken am ehemaligen Anleger der England-Fähre vertieft. Bereits morgen beginnt voraussichtlich die hafenseitigen Investitionen für das Terminal. Im Sommer sollen die ersten Kreuzfahrtschiffe dort anlegen. Die Passagiere müssen aber zunächst mit einem Provisorium vorlieb nehmen, da dasTerminalgebäude erst im Jahr 2010 fertig wird.
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Rostocker übernehmen Terminal-Planung in Riga

Dienstag, den 7. Oktober 2008

Das Rostocker Unternehmen Inros Lackner AG hat mit der Konzeption eines Fähr- und Kreuzfahrt-Terminals in der lettischen Hauptstadt Riga einen Großauftrag an Land gezogen.
„Obwohl wir nicht die günstigsten Anbieter waren“, so Projektleiter Torsten Retzlaff, bezwangen die Rostocker im Rahmen einer internationalen Ausschreibung große Planungsbüros aus England, Holland und anderen Ländern. Den Zuschlag vom Bauherren, der Hafenbehörde Riga, erhielt Inros Lackner (270 Mitarbeiter, davon 160 am Standort Rostock), aus deren Planung bereits Kreuzfahrt- und Fährterminals in Rostock, Puttgarden, Lübeck, Mukran und Baltiysk hervorgingen, vornehmlich aufgrund ihrer städtebaulich-architektonischen Lösungsansätze.
Somit liegt die Projektplanung der Hafenanlage einschließlich Liegeplätzen, Terminalgebäude, Straßen- und Bahnanbindungen in der Hand von Inros Lackner, an deren Seite HPC Hamburg Port Consulting (Finanzen und Verkehrsprognosen) und die rigaische Firma LTD Olimps agieren werden.
Als größter Ballungsraums im Baltikum kommt der Hafenstadt Riga (über 882.000 Einwohner) immer größere Bedeutung als Umschlagplatz sowie als Anlaufpunkt für die Kreuz- und Fährschifffahrt zu. Zur Gewährleistung der Kapazitäten soll das 70 bis 110 Millionen Euro schwere geplante Ro-Ro-Terminal (darunter Mittel aus dem EU-Förderprogramm Trans-European Network for Transport) bis zum Jahre 2030 jährlich 130.000 Lkw, 150.000 Pkw und 150.000 Passagiere abfertige, heißt es aus Rostock. Das Kreuzfahrt-Terminal wird bis zu 170 Kreuzliner jährlich begrüßen können.
Stufenweise soll der Betrieb ab 2013 aufgenommen werden.
Ist der letztendliche Standort auch noch nicht bestimmt, stehen derzeit zumindest verschiedene Möglichkeiten zur Debatte. „Wir haben alle möglichen Varianten untersucht und schließlich zwei favorisiert“, erklärt Retzlaff. In jedem Fall sollen durch die Verlagerung des Hafens aus dem Zentrum von Riga in stromabwärts gelegene Gebiete neue Hafenstandorte entstehen. Entsprechende Verkehrsprognosen sowie Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit für die Finanzierung von Bau und Betrieb werden schließlich über die Anforderungen, Größe und Gestaltung des neuen Terminals entscheiden.
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Stralsund heißt Kreuzfahrtschiff Vistamar willkommen

Freitag, den 13. Juni 2008

Am 2. Juli begrüßt die Hansestadt Stralsund mit der Vistamar ein weiteres imposantes Kreuzfahrtschiff in seinem Hafen. Um dem schwimmenden Riesen die Einfahrt zu ermöglich, gibt die Ziegelgrabenbrücke eigens um 12 Uhr den Weg frei, ehe das Schiff am Holzkai unweit der Querkanal-Brücke, direkt vor dem Betonspeicher und dem neuen Parkhaus festmachen kann.
Nach der Bremen, welche im Jahre 2004 am Nautineum anlegte, macht sich Stralsund nicht nur als Anlegeplatz für Segler und Flusskreuzfahrtschiffe einen Namen, sondern zunehmend auch für kleinere Kreuzliner.
Das mehrfach renovierte Passagierschiff (Baujahr 1989) misst 121 Meter Länge, 17 Meter Breite, 4,50 Meter Tiefe und ist mit 3900 kW (5302 PS) bis zu 16,5 Knoten schnell. Unter spanischer Flagge verkehrt der Drei-Sterne-Expeditions-Kreuzfahrer für den Bremer Reiseveranstalter plantour & partner zwischen Arktis und Antarktis sowie in der Karibik, auf dem Mittelmeer und auf der Ostsee. Während der knapp zweiwöchigen Ostsee-Tour mit dem Titel Weiße Nächte im Baltischen Meer vom 22. Juni bis zum 3. Juli lernen die circa 300 Gäste der Vistamar Karlskrona, Klaipeda, Riga, Helsinki, St. Petersburg, Tallinn, Stockholm, Visby und Kiel kennen.
Für Stralsund entschieden sich die Veranstalter der Bremer Reederei aufgrund ihrer attraktiven Lage. „Wir wollen verstärkt außergewöhnliche Häfen anlaufen. Karlskrona und Stralsund gehören dazu und sind daher erstmals in unserem Programm“, erklärte Corinna Rechtern, Pressesprecherin von plantours & partner.
Rege Besprechungen hinsichtlich der Ankunft der Vistamar fanden seither in der Stadtverwaltung sowie zwischen dem Hafenbetreiber, der Maklerfirma, dem Wasser- und Schifffahrtsamt und der Lotsenbrüderschaft Wirost statt. „Die Hansestadt wertet den Anlauf als Chance Stralsund neben der bereits etablierten Flusskreuzschifffahrt auch für seegehende Kreuzfahrer interessant zu machen“, sagt Pressesprecher Peter Koslik.

Kreuzfahrtbeginn in Mukran

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Vergebens lauerten Schaulustige gestern im Fährhafen Mukran auf die Ankunft des weißen Ozeanriesen Funchal aus Portugal. Wider Erwarten blieb der Kreuzliner, welcher bereits am 13. und am 31. Mai 2007 in Sassnitz gastierte und in diesem Jahr die Kreuzfahrtsaison in Mecklenburg-Vorpommern eröffnen sollte, der Rügenschen Küste fern. Auch die für den 28. Mai geplante Visite wurde ersatzlos gestrichen.
Um so größer darf nun die Freude sein über die morgige Saisoneröffnung durch das Einlaufen der frischgetauften AIDAbella im Fährhafen Mukran. Begleitet von der Delphin Voyager, hat sich die gebürtige Rostockerin zu 8 Uhr angekündigt. Am Abend, ersteres um 20 Uhr und letzteres um 18 Uhr, setzen die beide Traumschiffe ihre Kreuzfahrt auf der Ostsee fort.
Um den vielen Interessierten die Anfahrt zum maritimen Schauspiel zu erleichtern, wird die Linie 18 des Rügener Personennahverkehrs (RPNV) fortan ab 8.50 Uhr bis 11.05 im 45-Minuten-Takt und von 13.45 bis 17.45 stündlich zwischen dem Sassnitzer Bahnhof und dem Fährhafen Mukran verkehren.
Unter den europäischen Passagieren zählt das sogenannte Baltische Meer zu den populärsten Kreuzfahrt-Destinationen während der Saison zwischen Ende Mai und Anfang September, nicht zuletzt aufgrund der Dichte der internationalen Fährhäfen entlang der Ostseeküste.
Sassnitz - auch beliebtes Ausflugsziel bei einem Rügenurlaub oder Ostseeurlaub - schätzt am Kreuzfahrtwesen nicht nur die enorme touristische Anziehungskraft, sondern zugleich den daraus resultierenden wirtschaftlichen Nutzen für die Region. „Viele der Kreuzfahrer unternehmen organisierte Busrundfahrten und besuchen die Sehenswürdigkeiten der Insel“, so Erika Rinow vom Tourist-Service Sassnitz.
Anderenfalls blieben Fahrgäste häufig vor Ort und unterstützen die Stadt durch Museumsbesuche, Fahrradmietung und selbst durch bloßes Eisessen automatisch. „Das ist gut für die Stadt“, betont Rinow. Auch Dieter Holtz befürwortet die Präsenz der Kreuzfahrtschiffe. „Sie gehören zum Bild der Stadt, sowohl im Fähr- als auch im Stadthafen Sassnitz. Sie sind für uns Besuchermagnete und ein Aushängeschild für die Stadt“, bestätigt der Bürgermeister der Stadt.

55 Kreuzfahrtanläufe in Stralsund

Dienstag, den 6. Mai 2008

Im Laufe der diesjährigen Kreuzfahrtsaison wird die Hansestadt Stralsund abermals Anlaufhafen für etliche Flusskreuzfahrtschiffe sein.
Im Ganzen 55 Anläufe von neun verschiedenen Schiffen sind bis Oktober vorgesehen, beginnend mit dem Besuch der schweizerischen Johannes Brahms am 16. Mai. Bereits im vergangenen Jahr begrüßte Stralsund 9311 Passagiere bei 54 Anläufen – eine deutliche Steigerung um 1000 Reisegäste im Vergleich zur Vorjahressaison 2006.

Kreuzfahrtsaison der Superlative startet in Warnemünde

Donnerstag, den 17. April 2008

Am kommenden Montag beginnt mit dem Einlaufen und der Taufe der neusten AIDA Cruises Schönheit AIDAbella die Kreuzfahrtsaison 2008 in Rostock-Warnemünde. Dabei übertrifft die diesjährige Saison alles Bisherige. Ein maritimes Gipfeltreffen steht der Hansestadt von April bis September bevor. Mit einem Aufgebot von 30 Schiffen, 116 Einläufen und 170.000 Passagieren aus aller Welt übertrifft Rostock-Warnemünde jeden weiteren deutschen Kreuzfahrthafen.
Um den vielen Ozeanriesen genügend Platz zu gewährleisten und im florierenden Ostseekreuzfahrtgeschäft Oberwasser zu behalten, investierte die Rostocker Hafengesellschaft Hero in einen dritten Liegeplatz, welcher nach völliger Fertigstellung 10,5 Millionen Euro kosten wird. Zunächst auf 320 Meter erweitert und auf zehn Meter Tiefe ausgehoben, soll der Ankerplatz bis Ende August um weitere 145 Meter expandiert werden, sodass ebenso zwei kleinere Schiffe zur gleichen Zeit anlegen können. „Wir sind froh, dass wir eine so bunte Vielfalt an Schiffen und Passagieren begrüßen können“, freut sich der Leiter des Bereichs Kreuzfahrt, Christian Hardt. „Die große Nachfrage der Reedereien zeigt, dass unsere Infrastrukturmaßnahmen honoriert werden.“
Prognosen zufolge wird sich die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere bis zum Jahre 2020 aufgrund immer größerer Schiffe sogar verdoppeln. Als etablierter Hafen für die Ostseekreuzfahrt liegt Rostock-Warnemünde schon jetzt obenauf. So messen die größten für dieses Jahr angekündigten Kreuzliner wie die elfmal erwartete Norwegian Jewel bereits knapp 300 Meter. „Die erfolgreiche Entwicklung zeigt, dass Rostock sich neben den Hauptstädten rund um die Ostsee als festes Kreuzfahrtziel etabliert hat“, resümiert Hardt.
Dabei gestaltet sich die Kreuzfahrt sowohl als besonderes Erlebnis für die Fahrgäste als auch für Schaulustige am Kai. „Wir sind besonders stolz, dass wir unser neuestes und modernstes Schiff in unserem Heimathafen Warnemünde taufen können“, verkündet AIDA-Sprecher Hansjörg Kunze. Wird zur Taufe der nagelneuen AIDAbella und zur begleitenden Festwoche mit Parade traditioneller Segler und abwechslungsreicher Bühnenshow an Land mit bis zu 50.000 Gästen gerechnet, locken auch die folgenden Anläufe regelmäßig unzählige Menschen nach Warnemünde. „Wir erwarten eine riesige Fangemeinde aus dem gesamten deutschsprachigen Raum“, ist sich Oberbürgermeister Roland Methling sicher. Vor allem die Mehrfachanläufe erregen immer wieder großes Interesse. Zweimal werden in diesem Jahr vier Schiffe an einem Tag in Waremünde gastieren, sechsmal drei und 19 Mal zwei. „Die Ostsee bietet noch ein riesiges Potenzial für Kreuzfahrten“, bekräftigt AIDA-Sprecher Kunze.