Monatsarchiv für Oktober 2008

Wave-Konzept: Innovation bei NCL

Mittwoch, den 22. Oktober 2008

Offenes Wohnen lautet die Devise der neuen Generation der Freestyle-Schiffe F3 aus der modernen Design-Feder von Norwegian Cruise Line.
Das innovative Kabinen-Outfit stellt NCL in der französischen Aker Yards Reederei vor. Stets ein Vorreiter im Kreuzfahrtgeschäft, wie die Einführung der ersten karibischen Vergnügungsfahrtschiffe vor 40 Jahren dokumentiert, markiert auch die trendige gekrümmte Architektur des NCL-Wellenkozepts eine neue Ära in der Optik des Kreuzfahrtschiffinterieurs. Dabei verzichten die Wohnräume vollends auf Ecken und Kanten. Jeweils um ein Badezimmer vergrößert, welches über eine gesonderte Duschkabine verfügt sowie über ein separates WC und ein modisches Waschbecken, vermitteln die gekrümmten Wände und Linien ein modernes und stylisches Ambiente mit Design- und Luxusdetails. Als architektonische Finesse überzeugt überdies die gewölbte, von hinten beleuchtete Decke in den Kajüten.
Die Farbpalette umfasst vornehmlich Brauntöne, unterbrochen durch gelegentliche Akzentuierungen anderer Farbnuancen. Zusätzlich sind alle Balkon- und Luxuskabinen mit Bademänteln, einem persönlich angerichteten Früchtekorb sowie frischem Gebäck ausgestattet.

Rostocker übernehmen Terminal-Planung in Riga

Dienstag, den 7. Oktober 2008

Das Rostocker Unternehmen Inros Lackner AG hat mit der Konzeption eines Fähr- und Kreuzfahrt-Terminals in der lettischen Hauptstadt Riga einen Großauftrag an Land gezogen.
„Obwohl wir nicht die günstigsten Anbieter waren“, so Projektleiter Torsten Retzlaff, bezwangen die Rostocker im Rahmen einer internationalen Ausschreibung große Planungsbüros aus England, Holland und anderen Ländern. Den Zuschlag vom Bauherren, der Hafenbehörde Riga, erhielt Inros Lackner (270 Mitarbeiter, davon 160 am Standort Rostock), aus deren Planung bereits Kreuzfahrt- und Fährterminals in Rostock, Puttgarden, Lübeck, Mukran und Baltiysk hervorgingen, vornehmlich aufgrund ihrer städtebaulich-architektonischen Lösungsansätze.
Somit liegt die Projektplanung der Hafenanlage einschließlich Liegeplätzen, Terminalgebäude, Straßen- und Bahnanbindungen in der Hand von Inros Lackner, an deren Seite HPC Hamburg Port Consulting (Finanzen und Verkehrsprognosen) und die rigaische Firma LTD Olimps agieren werden.
Als größter Ballungsraums im Baltikum kommt der Hafenstadt Riga (über 882.000 Einwohner) immer größere Bedeutung als Umschlagplatz sowie als Anlaufpunkt für die Kreuz- und Fährschifffahrt zu. Zur Gewährleistung der Kapazitäten soll das 70 bis 110 Millionen Euro schwere geplante Ro-Ro-Terminal (darunter Mittel aus dem EU-Förderprogramm Trans-European Network for Transport) bis zum Jahre 2030 jährlich 130.000 Lkw, 150.000 Pkw und 150.000 Passagiere abfertige, heißt es aus Rostock. Das Kreuzfahrt-Terminal wird bis zu 170 Kreuzliner jährlich begrüßen können.
Stufenweise soll der Betrieb ab 2013 aufgenommen werden.
Ist der letztendliche Standort auch noch nicht bestimmt, stehen derzeit zumindest verschiedene Möglichkeiten zur Debatte. „Wir haben alle möglichen Varianten untersucht und schließlich zwei favorisiert“, erklärt Retzlaff. In jedem Fall sollen durch die Verlagerung des Hafens aus dem Zentrum von Riga in stromabwärts gelegene Gebiete neue Hafenstandorte entstehen. Entsprechende Verkehrsprognosen sowie Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit für die Finanzierung von Bau und Betrieb werden schließlich über die Anforderungen, Größe und Gestaltung des neuen Terminals entscheiden.
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