Monatsarchiv für September 2008

Mit der MS Delphin in die Antarktis

Montag, den 22. September 2008

Hansa Kreuzfahrten lädt im Winter 2008/2009 abermals zu einmaligen Naturbegegnungen im ewigen Eis und zu aufschlussreichen Vorträgen durch renommierte Antarktis-Experten wie Kapitän Aye ein.
Als Mitglied der 1991 gegründeten International Association of Antartica Tour Operators (IAATO) versichert der Bremer Veranstalter seinen Passagieren auf dem IAATO-klassifizierten Schiff MS Delphin minimale Kapazität-Auslastung zugunsten einer optimalen Ausflugsqualität. So begrenzt Hansa entsprechend der IAATO-Bestimmungen von maximal 100 Menschen, die gleichzeitig an Land gehen dürfen, seine vier Gruppen á 80 Teilnehmer auf 12 bis maximal 16 Personen pro Landgang.
Zudem verpflichten sich die 80 Mitglieder mit der Beachtung und Einhaltung der höchstmöglichen Umwelt- und Sicherheitsrichtlinien dem Schutz der außergewöhnlichen antarktischen Landschaft.
Aufgrund der wenigen Ausflugsgruppen sind bei der Antarktis-Kreuzfahrt je nach Gebiet auch mehrere Landgänge pro Tag durchführbar. Die Gesamtgästezahl an Bord der MS Delphin beschränkt der Bremer Veranstalter auf maximal 375 Personen und bemüht sich somit um optimalen Service.
Ein erfahrenes Lektorenteam aus verschiedenen Fachgebieten wie der Polarökologie, Geologie, Ornithologie, Meeresbiologie und Geschichte begleitet die jeweiligen Ausflüge in die einzigartige Natur der Antarktis mit interessanten und unterhaltsamen Hintergrundinformationen.
Neben Dr. Klemens Pütz als Expeditionsleiter berichtet unter anderem der berühmte Antarktis-Fachmann Kapitän Aye auf sehr persönliche Weise von seinen 105 Eisfahrten und zeigt sich als unerreichter Kenner des Fahrtgebietes.
Dabei erweist sich der antarktische Hochsommer mit angenehmen Temperaturen um den Gefrierpunkt (+/- 0 °C) und 24 Stunden Tageslicht als ideale Reisezeit auf der MS Delphin und gewährt eindrucksvolle und unvergessene Beobachtungen von Walen, Pinguinen und Robben.

Buchungsrekorde bei Costa

Mittwoch, den 10. September 2008

Mit der kürzlich bestätigten 100.000. Buchung dieses Jahres stürmt die italienische Reederei Costa Crociere an die deutsche Poleposition der internationalen Kreuzfahrt. „Es zeigt sich einmal mehr, dass unsere Art der modernen Kreuzfahrt den Urlaubswünschen vieler Kunden genau entspricht“, äußerte sich Heiko Jensen, Managing Director des Costa Büros in Deutschland.
Im Vergleich zum bereits rekordverdächtigen Vorjahr wurde die magische sechsstellige Buchungszahl in dieser Saison bereits Ende Juni überschritten. Insgesamt begrüßte Europas führende Reederei im Jahre 2007 rund 1,1 Millionen Gäste an Bord der zwölf Costa-Schiffe. „Nach dem bislang so erfolgreichen Buchungsverlauf in diesem Jahr, hoffen wir natürlich, dass wir das Rekordergebnis aus dem letzten Jahr übertreffen können, obwohl uns in diesem Jahr nur geringfügig mehr Kapazitäten zur Verfügung stehen. Dass wir uns bereits jetzt über 100.000 Buchungen freuen können, untermauert zudem die Stellung von Costa als Nummer 1 unter den internationalen Reedereien in Deutschland“, so Jensen.
Für Kapazitätszuwachs sorgt der im Mai vergangenen Jahres getaufte 114.000-Tonner Costa Serena. Für 2009 erweitert sich die Costa-Flotte um zwei Kreuzliner, gefolgt von drei zusätzlichen Neubauten bis 2012.
Die Basis für die außerordentliche Popularität der Schifffahrtsgesellschaft Costa in Deutschland schafft die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel als Ausgangshafen für mehrere sommerliche Kreuzfahrten im Ostseeraum.
Tipps: Urlaub an der Ostsee, Ostsee Hotels
In der diesjährigen Saison übernimmt die Costa Victoria (53.000 Tonnen, 1.302 Passagiere) das Ruder ab Kiel. Im nächsten Jahr wird das noch größere Schiff Costa Magica (105.000 Tonnen, 2.716 Passagiere) die Routen übernehmen.

Asiatisches Schifffahrtsunternehmen verhandelt mit TUI

Freitag, den 5. September 2008

Neptune Orient Lines (NOL) interessiert sich für die zu verkaufende TUI-Containerschifffahrtssparte Hapag-Lloyd.
Laut Insiderkreisen führen beide Unternehmen bereits seit Beginn des Jahres entsprechende Gespräche. Die asiatische Reederei sei gewillt sechs bis sieben Milliarden Dollar (4,5 Mrd. Euro) für die Übernahme zu zahlen. Ein konkretes Angebot wolle die NOL im Laufe der kommenden vier Wochen unterbreiten.
Der Schuldenstand der TUI-Sparte sowie die Aktiva, welche Hapag-Lloyd verkaufen wolle, sollen über das letztendliche Gebot entscheiden. Erschwerend für den Verhandlungsprozess dürfte die Tatsache sein, dass Hapag-Lloyd überdies vier Kreuzfahrtschiffe besitzt, während NOL lediglich für die Containerfrachter Interesse zeigt.