Monatsarchiv für August 2008

MV Galaxy erstes Schiff für TUI Cruises

Sonntag, den 24. August 2008

Das erste Kreuzfahrtschiff des Gemeinschaftsunternehmens TUI Cruises, Zusammenschluss der deutschen TUI AG und des norwegisch-amerikanischen Kreuzfahrtanbieters Royal Caribbean, wird die MV Galaxy sein. Die im Jahre 1996 erbaute Galaxy fährt gegenwärtig noch unter der Flagge der Celebrity Cruises, welche wiederum zur Familie der Royal Caribbean gehört.
Bevor der Kreuzliner am 15. Mai 2009 in Hamburg auf einen neuen Namen getauft wird, erhält er von TUI Cruises ein umfangreiches Facelift im Wert von 50 Millionen Euro. Aufgrund der für die kommenden Jahre ausgeschöpften Auftragslage der großen Kreuzfahrtwerften wird die zwölfjährige Galaxy als Kompromiss gehandelt. Erst für 2011 und 2012 sieht TUI Cruises selbst Neubauten vor. Diese werden jeweils 2.500 Passagiere beherbergen können.
Mit ihrem ersten Schiff nimmt TUI Cruises Kurs auf den deutschen Kreuzfahrtmarkt. Im Unterschied zu ihren Konkurrenten, der unterhaltungsorientierten AIDA und der luxuriösen Hapag-Lloyd, möchte sich TUI Cruises eine individuelle Fahrrinne ebnen.

Die neue AIDAblue

Montag, den 18. August 2008

Die AIDAblue, jüngstes Clubschiff der Reederei AIDA Cruises, setzt neue Maßstäbe in der Kreuzschifffahrt.
Als viertes von sechs geplanten Neubauten aus der Sphinx-Baureihe, befindet sich der Ozeanriese derzeit in Arbeit auf der Mayer Werft im niedersächsischen Papenburg, ehe es sich im Februar 2010 in die AIDA-Flotte reihen wird. Fuhr bis 2007 bereits ein Schiff der AIDA Reederei unter selbigem Namen, überzeugt das Konzept der neuen AIDAblue aus der zweiten Sphinx-Generation durch noch höhere Modernität, exquisites Ambiente und durch Liebe zum dekorativen Detail.
Angesichts der Schiffsmaße von 252 Metern Länge und 32,2 Metern Breite mag die AIDAblue seinen Schwestern AIDAdiva, AIDAluna und AIDAbella zwar auf den ersten Blick gleichen. Tatsächlich aber steigert sich das Raumangebot des AIDA-Zöglings durch ein weiteres halbes Deck auf ein imposantes Gesamtvolumen von 71000 BRZ.
Dabei wird es auf der AIDAblue 1087 Kabinen geben, darunter 34 Spa-Kabinen, welche jeweils durch einen direkten Zugang zum Wellness-Bereich und einen großen Balkon beeindrucken. Insbesondere mit ihrem Spa-Bereich setzt die AIDAblue neue Akzente auch beim Wellnessurlaub auf See. Zwar gelten die maritimen Wellness-Bereiche der Sphinx-Klasse ohnehin als die größten Spas an Bord, übertrifft sich das Kreuzfahrtunternehmen mit zusätzlichen 450 Quadratmetern im Spa-Komplex der AIDAblue selbst.
Auch die neuen Restaurant-Entwürfe imponieren durch noch größere Innen- und Außenbereiche. Ebenfalls architektonische Hingucker auf der AIDAblue werden die rundum verglasten Premium-Suiten sein.
Für den Zeitraum 2009 bis 2012 hat AIDA Cruises insgesamt den Bau von sechs Schiffen in Auftrag gegeben. Die Aufstockung ihrer Flotte lässt sich die Reederei über zwei Milliarden Euro kosten. Bis zum Jahre 2012 wird AIDA Cruises schließlich neun Clubschiffe im Hafen haben und somit weiterhin die deutsche Kreuzfahrt anführen. Zu den vielen Reisezielen der einzelnen Kreuzliner zählen Häfen des Mittelmeeres, der Kanaren, der Nordsee, der Karibik, des Arabischen Golfs sowie Asiens, Mittelamerikas und Nordamerikas. Als nächster feierlicher Höhepunkt im Hause AIDA Cruises steht zunächst im April 2009 die Taufe der AIDAluna in Palma de Mallorca und die darauf folgende Jungfernfahrt auf dem Programm.

MV Galaxy erstes Schiff für TUI Cruises

Sonntag, den 10. August 2008

Das erste Kreuzfahrtschiff des Gemeinschaftsunternehmens TUI Cruises, Zusammenschluss der deutschen TUI AG und des norwegisch-amerikanischen Kreuzfahrtanbieters Royal Caribbean, wird die MV Galaxy sein. Die im Jahre 1996 erbaute Galaxy fährt gegenwärtig noch unter der Flagge der Celebrity Cruises, welche wiederum zur Familie der Royal Caribbean gehört.
Bevor der Kreuzliner am 15. Mai 2009 in Hamburg auf einen neuen Namen getauft wird, erhält er von TUI Cruises ein umfangreiches Facelift im Wert von 50 Millionen Euro.
Aufgrund der für die kommenden Jahre ausgeschöpften Auftragslage der großen Kreuzfahrtwerften wird die zwölfjährige Galaxy als Kompromiss gehandelt. Erst für 2011 und 2012 sieht TUI Cruises selbst Neubauten vor. Diese werden jeweils 2.500 Passagiere beherbergen können.
Mit ihrem ersten Schiff nimmt TUI Cruises Kurs auf den deutschen Kreuzfahrtmarkt. Im Unterschied zu ihren Konkurrenten, der unterhaltungsorientierten AIDA und der luxuriösen Hapag-Lloyd, möchte sich TUI Cruises eine individuelle Fahrrinne ebnen.

Südkoreaner buhlen um Aker Yards ASA

Sonntag, den 3. August 2008

Der südkoreanische Industriekonzern STX Group hat seinen Anteil an dem größten europäischen Werftunternehmen Aker Yards ASA (Sitz in Oslo) mit einem Zukauf von rund 1,32 Millionen Aktien auf mehr als 40 Prozent vergrößert. Die neuste Transaktion verlief über das Tochterunternehmen STX Norway AS.
Während die im Oktober 2007 geschlossene Beteiligung der STX Group bereits bei 39,2 Prozent (560 Millionen Euro Kaufpreis) lag, steuert sie nun eine Komplettübernahme des Schiffbaukonzerns an, einschließlich der Werften in Wismar und Warnemünde vom Konzernbereich Aker Yards Germany, welche seit März zu 70 Prozent an die russische Investorengruppe FLC West abgetreten wurden.
Aufgrund der überschrittenen vorgeschriebenen Grenze seitens des südkoreanischen Investors ist der Anteilseigner jedoch verpflichtet den übrigen Eignern binnen eines Monats ein Kaufangebot zu unterbreiten, heißt es aus Oslo. „Die Aktionäre können dann ihrerseits vier Wochen lang die Offerte prüfen und für sich entscheiden, ob sie ihre Anteile verkaufen oder nicht“, erklärt Torbjorn Andersen, Pressesprecher von Aker Yards ASA. Die Aker-Yards-Aktien seien international verteilt. „Unter den Besitzern befinden sich 20 größere Anleger“.
Die Summe des Übernahmepreises sei gegenwärtig noch spekulativ. „Erst mal wird das Angebot abgewartet und dann werden die Anteilseigner darüber befinden, ob es ein guter Preis ist oder ob er zu niedrig ausfällt“, so Andersen. Es sei denkbar, dass STX die eigene Beteiligung an Aker Yards ASA nicht um jeden Preis auf 100 Prozent steigern wird. Die Südkoreaner seien vielmehr daran interessiert die Zügel des Werftzusammenschlusses unter Beibehaltung der Konzernstrukturen als dominanter Anteilseigner in die Hand zu nehmen.
Für STX würde sich mit einer entsprechenden Übereinkunft eine entscheidende Schleuse zur weltweit maßgeblichen Werftengruppe öffnen. „Das Angebot basiert auf unserem festen Vertrauen in Aker Yards und dem Glauben an die Fähigkeit des Unternehmens seine Position als eine führende globale Werftengruppe zu festigen“, begründete J. C. Lee, Vize-Vorstandschef der STX Corporation. Der südkoreanische Konzern sehe eine zukunftsweisende Chance im Aufbau einer Gruppe von spezialisierten Werften zur optimalen Gewährleistung der unterschiedlichen Marktsegmente zugunsten der Kunden.